Käferfutter für (Cetonidae, Dynasitdae, Lucanidae)

Da sich die meisten Käfer in der Natur an Blüten, Stämmen wie an vergorenen Obst nähren und wir Dieses in unserer Käferhaltung schwer nachstellen können, hat sich diverses Ersatzfutter in vergangener Zeit bewährt.

Man kann vorwiegend Käfer Cetoniden (Rosenkäfer) mit sehr vielen Früchten vorwiegend Banane, Mango oder Apfel füttern. Es gibt mittlerweile im Handel so genannte Beetle Jellys in verschiedenen Geschmacksrichtungen, deren Inhaltsstoffe ein ausgewogenes Futter bieten.

Die Arten der Lucaniden (Hirschkäfer), trifft man in der Natur meist an Stämmen an, an denen sie den Saft blutender Bäume aufnehmen. Auch Diese und sowohl auch die Dynastiden (Riesen- und Nashornkäfer) kann man mit dem oben genannten Futter zufrieden stellen. Auch Ahornsirup wird  gern von Lucaniden aufgenommen.

Es ist erwiesen, dass durch das füttern von Beetle Jelly sich die Menge der gelegten Eier pro Weibchen erhöht hat. Daher ist es bei vielen Züchtern sehr beliebt.

Das Futter wird meist auf der Erdoberfläche angeboten, kann aber auch aufgehangen und anderseits angeboten werden. Vom Vorteil ist, wenn man vorwiegend die Fruchtstücke auf einem Behälter anbietet. So werden sie nicht all zu schnell eingegraben und es ist erkennbar, ob das Futter zu Ende geht oder gewechselt werden muß. Früchte sollten im Terrarium nicht vor sich hin faulen, um auch das anlocken von Obst/ Essigfliegen zu vermeiden. Auch Beetle Jelly, was es in kleinen Plastikbehältern gibt, wird etwas in den Boden gedrückt, um eine Standstabilität dieses Futterbehälters zu gewährleisten. Besser noch man bohrt sich in eine Baumscheibe eine passende Aussparung und setz den kleinen Futternapf direkt dorthinein. Der Vorteil hierbei ist, dass gerade die größeren Käferarten, den Futternapf nicht mit Substrat zubudeln oder umkippen können.

Larvenfutter

Da sich die Larven, der oben genannten Unterfamilien, in der Natur in toten, verrottenden pflanzlichen Materialien aufhalten und sie bis zur ihrer Entwicklung darin und davon nähren, ist es wichtig zu wissen, wie man eine optimal gute Subratzusammensetzung für die Pfleglinge herstellt.

Das Substrat ist fast überall in der Natur oder im Garten zu finden. Man unterscheidet zwischen folgenden Grundstoffen, mit den das Substrat der Larve zusammengestellt wird: Laubwaldhumus, verrottende Laubblätter, weißfaules Holz, Torf, Lehm uvm.

Seit einiger Zeit wird für ein optimales großziehen der Larven auch Flacke Soil und Blacke Soil benutzt (siehe Substrate/Herstellung).

Sollte man nicht auf fermentiertes Material (FS, BS) zurückgreifen, ist bei der altbewährten Zusammenstellung des Substrates auf folgendes zu achten.

Gerade die Larven der Lucaniden und Dynastiden ernähren sich vorwiegend im toten Holz, so dass bei diesen der prozentuale Anteil an weißfaulen Holz (WFH) bedeutend höher liegen sollte als bei den Cetoniden. Die meisten Larven halten sich im Larvenbehälter meist in der unteren Ebene auf, wo sie auch am meisten an Nahrung aufnehmen. Bei einer Schichtbefüllung des Larvenbehälters sollte gerade dort, das wohl optimalste Substrat angeboten werden. Bei Lucaniden und Dynastiden wäre es in diesem Fall gut, wenn die untere Behälterschicht mehr WFH beinhaltet. Darüber etwas Laubwaldhunus und darüber verrottetes Blattwerk. Es ist eigentlich mehr eine Improvisation für die in der Natur vorzufindenden Bodenverhältnisse. Bei Cetoniden ist der Anteil an WFH bedeutend geringer, als bei den davor Beschriebenen. Es gibt auch Arten (z.B. einige Eudicella Arten), die eine Zugabe von Sand und oder Lehm für ihre Entwicklung benötigen.

Auch wie bei den Käfern, ist auch hier das Futter einmal aufgebraucht und man sollte es ersetzen oder erneuern.

Additive

Im kurzen gesagt, sind dies Zusatzstoffe im Futter, die ein besseres und gesunderes aufwachsen, vorwiegend bei unseren Larven, bewirken sollen.

Als Additiv werden in der Larvenaufzucht oft Proteine zu gegeben mit deren Zugabe aber etwas vorsichtig umgegangen werden sollte. Gibt man den Larven zuviel, kann es zum plötzlichen absterben der Tiere kommen, gibt man einigen Arten zu wenig, wird sich kein besseres Wachstum zeigen (z.b. Goliathus goliatus). Kinshi zum Beispiel, wird gern den Larven von Ph. muelleri als "Wachstumsbeschleuniger und Verbesserer" zugegeben. Es gibt aber weitaus mehr Zusatzstoffe, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte.


Es sollte besser den Erfahrenen Züchtern vorbehalten sein, diese Zusätze unter Beobachtung zu verreichen. Es kann bei Diesen unter falscher Anwendung viel mehr zerstört als aufgebaut werden.

Neu dazugekommen!

Mecynorrhina oberthuri kirchneri
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Amaurodes passerini linnei
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Dynastes hercules equatorianus
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Dynastes neptunus
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Dicronorhina micans
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Goliathus goliatus consperus aus eigener Nachzucht
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Protaetia himalayana
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Megasoma acteon Paar Dez 2013 in Zucht
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